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Sportmedizinische Aspekte bei Mannschaftssportarten

Workshop der VFOS e.V. unter der Schirmherrschaft der GOTS und der Sektion Sportorthopädie der DGOT
Hennef, 30.3.-1.4.2001

Nach vielen erfolgreichen Veranstaltungen im bayerischen Raum wurde erstmals eine Weiterbildungsveranstaltung unter dem Patronat der GOTS in Nordrhein durchgeführt. Trotz einiger sportpolitischer Probleme im Vorfeld dieses Workshops war er ein großer Erfolg.

In der Sportschule Hennef fanden Veranstalter und Teilnehmer hervorragende Bedingungen vor, die Sportanlagen, die Unterbringung und die Verpflegung waren perfekt.

Durch die umsichtige Organisation von C.H. Siebert (Aachen) und H.G. Pieper (Essen) waren sowohl das wissenschaftliche Programm als auch die aktive Sportausübung mit den Highlights des Handballtrainings mit den Bundesligamannschaften des VFLGummersbach (Samstag) und TUSEM Essen (Sonntag) für die Teilnehmer ein Erlebnis.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Prof. F.U. Niethard (Aachen) und den Präsidenten der GOTS, PD. M. Engelhardt (Frankfurt) begann am Freitag das wissenschaftliche Programm mit einem Erfahrungsbericht M. Engelhardts von den Olympischen Spielen in Sydney 2000 . Eindrucksvoll die Bilder und Berichte vom Triathlon und den offiziellen Zeremonien, ernüchternd die sportliche Bilanz .Nach der sportartspezifischen Problematik des ersten vorgestellten Mannschaftssports Basketball (C.Siebert) schloß sich der Kniegelenksblock an. M.Krüger-Franke (München) berichtete über den aktuellen Stand der Kreuzbandchirurgie , die Möglichkeiten der Transplantatwahl und Fixation und der realistischen Zukunftsperspektiven. A. Kugler (München) stellte die Konzepte zur Therapie von Meniskusschäden beim Sportler vor und zeigte die Problematik zwischen sinnvoller Behandlung (Meniskuserhalt) und der zeitlichen Erwartungen des Sportlers und seines Umfeldes. Die Möglichkeiten der Meniskusrefixation sowie die Indikation zur Teilresektion wurden ebenso angesprochen wie die experimentellen Studien zum Meniskusersatz. U.Schneider (Aachen) präsentierte einen Überblick über die Therapie von Knorpelschäden von der Pridie-Bohrung bis zur Chondrozytentransplantation. Die Vorträge von O.Miltner (Aachen) beschäftigten sich mit der muskulären Dysbalance beim Sportler und mit der Rehabilitation nach Kreuzbandersatzoperationen, ein immer noch sehr kontrovers diskutiertes und von Miltner sehr umfassend dargestelltes Thema. I.Froböse (Köln) beschäftigte sich in seinem Beitrag mit der Behandlung des verletzten Sportlers in den verschiedenen Stadien der Therapie und Rehabilitation.

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