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Sportarzt des Jahres 2015: Dr. med. Lukas Weisskopf (Rheinfelden/Schweiz)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Dr. Lukas Weisskopf aus Rheinfelden in der Schweiz ist heute in Basel im Rahmen des 30. GOTS-Jahreskongresses zum „Sportarzt des Jahres 2015“ gekürt worden. Weisskopf ist Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Sportmedizin, Leitender Arzt des Sehnenzentrums Schweiz, Mitglied der Medizinischen Kommission des Schweizer Eishockey-Verbandes SIHA und beratender Arzt diverser Verbände und Vereine. Der  44-Jährige arbeitet im ALTIUS Swiss Sportmed Center und war unter anderem Olympia-Arzt der Schweizer Mannschaft in Vancouver 2010 und Sotschi 2014. Zudem betreut er verschiedene Einzelsportler.

Der nachfolgende Text und die angehängte Foto-Datei sind für die Veröffentlichung freigegeben. Gern stellen wir den Kontakt zu Dr. Lukas Weisskopf und weitere Experten auf dem Gebiet der Sportmedizin her. Bitte richten Sie Ihre Anfragen an presse@gots.org

Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Bellinger, GOTS-Pressesprecher

Sportarzt des Jahres 2015: Dr. med. Lukas Weisskopf (Rheinfelden/Schweiz)

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Der Sportarzt des Jahres 2015 heißt Dr. med. Lukas Weisskopf und kommt aus Rheinfelden in der Schweiz. Die von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) traditionell vergebene Auszeichnung wurde anlässlich des 30. Jahreskongresses am Freitag in Basel verliehen. Der Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Sportmedizin am ALTIUS Swiss Sportmed Center in Rheinfelden ist Spezialist für Achillessehnenverletzungen und Kreuzbandrekonstruktionen. Der 44-Jährige war unter anderem Olympia-Arzt der Schweizer Mannschaft in Vancouver 2010 und Sotschi 2014 und betreut zudem verschiedene Nationalmannschaften und Einzelsportler.

Auch nach zwölf Jahren als Mannschaftsarzt ist Weisskopf nach eigenen Angaben noch immer mit Herz und Seele „an der Seitenlinie“ dabei. Neben der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen, die 2014 in Sotschi Bronze gewann, betreut er unter anderem die Skirennläufer Dominique Gisin, die in Sotschi Gold in der olympischen Abfahrt holte und inzwischen ihre Karriere beendet hat, sowie Patrick Küng, der 2015 in Vail Abfahrts-Weltmeister wurde. Auch Tennisprofi Marco Chiudinelli, der im Team der Schweizer Mannschaft um Roger Federer und Stanislas Wawrinka in der vergangenen Saison im Davis Cup triumphierte, vertraut auf ihn.

Dr. Weisskopf ist verheiratet und hat zwei Söhne. Der frühere Schweizer Junioren-Nationalspieler im Handball spielt heute in seiner Freizeit aber lieber Tennis, Beachvolleball oder Billard – und ist darüber hinaus ein Fan von Oldtimern.

„Dr. Lukas Weisskopf ist ein erstklassiger Team-, Verbands- und Schweizer Olympia-Arzt, der in höchster Form die medizinischen und moralischen Aspekte eines vorbildlichen Sportarztes erfüllt“, sagte der GOTS-Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Victor Valderrabano in der Laudatio. „Mit Bescheidenheit, Menschlichkeit, unermüdlichem Engagement und überdurchschnittlichen Fähigkeiten hat er in den letzten zwölf Jahren unzählige Athleten am Spielfeldrand betreut und erfolgreich therapiert. Die GOTS ist stolz, diesen Preis an Dr. Weisskopf zu vergeben – und seine Leistung somit zu würdigen.“

Berufliche Laufbahn:

2005 – 2014 Ärztliche Leitung Klinik / Mitglied des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Praxisklinik Rennbahn AG, Muttenz
2004 Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie
(Prix Vasey für die beste Facharztprüfung)
2002 – 2004 Oberarzt und Leiter des Schulterteams der orthopädischen Universitätsklinik Basel (Prof. Dr. W. Dick, Prof. Dr. B. Hintermann)
2000 – 2001 Orthopädisch-traumatologische Klinik Olten (Dr. A. Burkhart)
1999 Chirurgisch-traumatologische Klinik Olten (Dr. J.M. Rothenbühler, Dr. L. Eisner) – Fähigkeitsausweis Sportmedizin SGSM
1997 – 1998 Praxisklinik Rennbahn AG, Muttenz
1997 Staatsexamen Universität Basel
1996 Tätigkeit am sportwissenschaftlichen Institut Magglingen (Dr. B. Marti)

 

Aktivitäten Sportverbände/-vereine/-Events:

seit 2014 Teamarzt HSC Suhr Aarau, NLB Handball 1. Mannschaft
2014 Olympia-Arzt des Swiss Olympic Teams in Sotschi 2014
2013 Chief medical Officer Eishockey Weltmeisterschaft (U18), Romanshorn
2011 Chief medical Officer Curling Weltmeisterschaft Basel
2010 Olympia-Arzt des Swiss Olympic Teams in Vancouver 2010
seit 2009 Teamarzt Basel Meanmachines (American Football)
seit 2007 Teamarzt Handball-Nationalmannschaft Männer
seit 2006 Chief Medical Officer Swiss Curling (Weltmeister Damen 2013, 2014, 2015)
seit 2006 Teamarzt TTC Riostar Muttenz (mehrfacher Tischtennis CH-Meister)
seit 2006 Teamarzt Gladiators Basel (American Football, CH-Meister 2014)
seit 2006 Arzt der Schweizerischen Eishockey-Nationalmannschaft Damen (Olympia Bronze Medaille Sotschi 2014)
2006 Leitender Turnierarzt Handball EM in Basel
Leitender Turnierarzt Curling EM in Basel
2005 – 2014 Turnierarzt Badminton Swiss Open, Basel
seit 2004 Ärztliche Betreuung 1. Mannschaft TV Pratteln NS Handball 1. Liga
2004 Turnierarzt Top Volley internationales Turnier, Basel
2003 – 2006 Arzt der Schweizerischen Eishockey-Nationalmannschaft Herren
seit 1997 Ärztliche Betreuung Handballverein TV Muttenz

 

Wissenschaftliche Aktivitäten:

–   Dissertation 1998: Risikofaktoren bei pTa Harnblasencarzinomen
–   Diverse Buchartikel und Wissenschaftliche Artikel auf dem Gebiet der Sportorthopädie
–   Über 100 Fachvorträge hauptsächlich zu Themen der Sportorthopädie
–   Lehrtätigkeit BZG, CAS Physiotherapieausbildung

Die GOTS und der Sportarzt des Jahres:

Das Vorschlagsrecht steht dem Vorsitzenden der Verbandsärzte, dem Präsidenten und den Vizepräsidenten der GOTS zu. Vorschläge können auch Sportärzte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie das Präsidium der „Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention“ einreichen. Über die Auszeichnung als „Sportarzt des Jahres“ entscheidet der Vorstand der GOTS mit einfacher Mehrheit. Voraussetzung für die Nominierung sind zwei Bürgen aus dem Vorstand der GOTS sowie ein weiterer Bürge aus dem Vorstand des betreuten Sportverbandes. Der „Sportarzt des Jahres“ muss einige Voraussetzungen erfüllen, unter anderem die kontinuierliche Betreuung einer Nationalmannschaft einer olympischen Sportart als Verbandsarzt bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und/oder Olympischen Spielen, absolute Zuverlässigkeit in Sachen Antidoping, aktiver Einsatz im betreuenden Verband zur Vermeidung von Sportverletzungen und Sportschäden, strikte Einhaltung einer ethisch sauberen Medizin sowie überdurchschnittliche Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der praktischen Sportmedizin.

Kontakt:

Dr. med. Lukas Weisskopf

Facharzt für Orthopädische
Chirurgie und Sportmedizin
ALTIUS Swiss Sportmed Center AG
Habich-Dietschy-Strasse 5
CH-4310 Rheinfelden

Tel: +41 61 836 30 02
E-Mail: lukas.weisskopf@altius.ag

 

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