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Verletzungen und Prävention im Tennis

Sehr geehrte Damen und Herren,

Tennis ist eine der beliebtesten Sportarten weltweit. Allein im Deutschen Tennis Bund (DTB), dem größten nationalen Tennisverband weltweit, sind rund 1,4 Millionen Spielerinnen und Spieler registriert – Profis ebenso wie unzählige Freizeit- und Gelegenheitsspieler. Durch die Dauerbelastung der Profis einerseits und die mangelhafte Technik vieler Hobbyspieler andererseits kommt es nicht selten zu Beeinträchtigungen beziehungsweise mehr oder minder schweren Verletzungen. Wie wichtig in diesem Zusammenhang Prävention auf und neben dem Tennisplatz ist, beschreibt Dr. med. Tim Leschinger im GOTS-Newsletter.

Vor dem wohl bekanntesten und bedeutendsten Tennisturnier der Welt, dem vom 27. Juni bis 10. Juli auf Rasen gespielten Grand Slam in Wimbledon, beschäftigt sich Leschinger in Teil eins mit den Verletzungen von Handgelenk, Ellenbogen, Schulter und Wirbelsäule. In Teil zwei wird es vor dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den US Open auf den Hartplätzen in Flushing Meadows (29. August bis zum 11. September), um die Verletzungen von Fuß, Sprunggelenk, Knie und Hüfte und die Möglichkeiten der Prävention gehen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Andreas Bellinger, presse@gots.org


31. Jahreskongress der GOTS | 17. - 18. Juni 2016, Leonardo Royal Hotel, MünchenNur noch ein paar Tage bis zum 31. Jahreskongress der GOTS in München. Vom 17. bis 18. Juni 2016 laden Kongresspräsident Prof. Romain Seil und sein Team neben allen an der Sportorthopädie interessierten Medizinern, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern und Studenten auch die Vertreter der Medien herzlich ins Hotel Leonardo am Olympiapark ein. Wenige Wochen vor den Olympischen und Paralympischen Spielen steht das vielfältige Programm im Zeichen der fünf Ringe. Führende Mediziner des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und der Fachverbände im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) beantworten Fragen zu aktuellen Themen rund um die Wettbewerbe in Rio de Janeiro. Das wissenschaftliche Programm mit den dazugehörigen Zeittafeln finden Sie unter www.gots-kongress.org/wissenschaftliches-programm. Wer sich kurzfristig registrieren möchte, kann dies auf der Kongress-Website (www.gots-kongress.org/registrierung) tun.


Im Folgenden finden Sie zudem die Broschüre „Hochleistungsmedizin für Sportler“, die anlässlich des runden Geburtstags der GOTS erscheint. Auf 47 Seiten wird die Geschichte der deutsch-österreichisch-schweizerischen Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin in den zurückliegenden 30 Jahren beschrieben – von den Gründertagen, über die vielfältigen wissenschaftlichen Aktivitäten bis hin zu den Visionen für die kommenden Jahre.

30 Jahre GOTS – „Hochleistungsmedizin für Sportler“ (PDF)

Verletzungen und Prävention im Tennis

Durch umfassende medizinische Versorgung sowie professionelle Trainingsbetreuung wird schon länger versucht, akute Verletzungsprobleme und Überlastungsschäden von Tennis-Spitzenspielern und talentierten Nachwuchsspielern zu reduzieren. Auch im Breitensport ist der  Stellenwert der Verletzungsprophylaxe gestiegen. Hierbei spielen Technikoptimierung mit optimaler Anpassung des Schlägergriffs und die Saitenbespannung ebenso eine wichtige Rolle wie das „Warm up“ und „Cool down“, welches jedes Training begleiten sollte. Die Kenntnis der für das Tennisspiel erforderlichen komplexen Bewegungsmuster ist notwendig, um spezifische Verletzungen zu erkennen bzw. zu behandeln – und eine adäquate Prävention zu erreichen.

Epidemiologie/Belastung/Intensität
Je nach Studie und Definition wird die Verletzungsinzidenz im Tennis mit 0,04 bis 3 Verletzungen pro 1.000 gespielter Stunden beschrieben.[1,2] Verschiedene Studien weisen nach, dass die untere Extremität häufiger Verletzungen (31 – 67 Prozent) aufweist als die obere Extremität (20 – 49 Prozent) und der Rumpf (3 – 21 Prozent).[2]  Die untere Extremität zeigt sich insbesondere anfälliger für akute Verletzungen, da ihr tennisspezifisches Belastungsprofil durch einen hohen Anteil an Stopps sowie schnellen Dreh- und Abbremsbewegungen mit hieraus resultierenden hohen exzentrischen Krafteinträgen bestimmt wird.[1]

Dem gegenüber werden chronische Verletzungen und Überlastungsschäden vor allem im Bereich der Schulter, des Ellenbogens und der Wirbelsäule beobachtet. Vor dem Rasenturnier in Wimbledon sollen an dieser Stelle Verletzungen des Handgelenks, des Ellenbogens, der Schulter und der Wirbelsäule sowie die Möglichkeiten der Prävention beschrieben werden. In Teil zwei, der vor dem auf Hartplatz gespielten Grand-Slam-Turnier in New York erscheint, stehen Fuß, Sprunggelenk, Knie und Hüfte im Vordergrund.

Verletzungen des Handgelenks
Im Bereich des Handgelenks finden sich vorwiegend überlastungsbedingte Entzündungen der Sehnen (Tendinitiden) und Sehnenscheiden (Tenosynovialitiden). Diese treten ellenseitig (ulnar) vorwiegend an der Sehne des M. flexor carpi ulnaris, sowie als Reizung des Triangulären Fibrocartilaginären Komplexes (TFCC) auf und können im Anfangsstadium konservativ, physikalisch und antiphlogistisch behandelt werden. Ein Zusammenhang der ellenseitigen (ulnarseitigen) Reizzustände wurde bei einer (Semi-)Western-Griffposition nachgewiesen.[3]

Speichenseitige (radialseitige) Schmerzen, die sich in der Bewegung nach ellenseitig verstärken, können häufig einer überlastungsbedingten Entzündung der Sehnen des M. abductor pollicis longus und M. extensor pollicis brevis auf Höhe des Processus styloideus zugeordnet werden. Diese als Tenosynovitis DeQuervain bekannte Pathologie wird in Analogie zu ellenseitigen Sehnenscheidenentzündungen therapiert. Ein vermehrtes Auftreten wurde bei einer (Semi-) Eastern-Griffhaltung beobachtet.[3]

Präventiv und bei andauernden Beschwerden empfiehlt sich eine in den Endpositionen die Bewegung limitierende Handgelenksbandage sowie eine veränderte Position des  Schlägergriffs (Semi-Eastern vs. Semi-Western). Außerdem können die Bespannung und die Schlagtechnik optimiert werden.

Verletzungen des Ellenbogens
Die am häufigsten beschriebenen Beschwerden am Ellenbogen sind die laterale (außenseitige) und mediale (innenseitige) Epikondylopathie. Verschiedene Studien beobachteten Inzidenzraten von 35 bis 51 Prozent während einer Spielerlaufbahn.[2]  Beim sogenannten Tennisellenbogen (laterale Epikondylopathie), handelt es sich um eine schmerzhafte Affektion des Epicondylus humeroradialis, (Knochenvorwölbung an der Außenseite des Oberarmknochens am Ellenbogen) bzw. der an ihr befindlichen Sehnenursprünge der Handgelenk- und Fingerstrecker.

In einer elektromyographischen Schlaganalyse konnte die größte Muskelaktivität in den Extensoren des Unterarmes – speziell im M. extensor carpi radialis brevis als zentralem Strecker des Handgelenks – nachgewiesen werden.[4]  Eine Überlastung der Sehnen des Extensorenursprungs und die Überbeanspruchung der Extensoren im Rahmen der dynamischen Stabilisierung des Handgelenks (Dorsalextension=Bewegung nach Handrückenwärts und Supination=Auswärtsdrehung der Hand, bspw. beim Rückhand-Topspin) werden als allgemeiner Pathomechanismus des Tennisellenbogens angesehen. [Abb.1]

Belastungsprofil des Handgelenks bei beidhändiger Rückhand kurz vor dem Treffpunkt des Balls Abb.1: Belastungsprofil des Handgelenks bei beidhändiger Rückhand kurz vor dem Treffpunkt des Balls. Die Bewegung des Handgelenks erfolgt aus leichter Beugung und Einwärtsdrehung in eine Streckbewegung mit begleitender Auswärtsdrehung der Hand.

Mikrotraumata, die eine degenerative Veränderung des Extensorenursprungs bewirken, sind die Folge.[5,6] Pathogenetisch wichtig sind im Tennis somit die repetitiven endgradigen Handgelenksexkursionen (Spinschläge) und die über den Schläger und die Hand auf den Unterarm übertragenen hochfrequenten Vibrationen. Irreversible symptomatisch chronische Veränderungen (10 Prozent der Patienten) können eine Operation notwendig machen.

Die Belastung ist bei einer beidhändigen Rückhand und technisch versierten Spielern nachweislich abgeschwächt. Vibrationsdämpfer und vibrationsdämpfende Saiten haben aber keine signifikante Besserung erbracht.[7,8]  Eine stabilisierende Handgelenksorthese kann die Belastung der Handgelenksstrecker und somit die Beschwerden reduzieren. Präventiv kann auch eine Ellenbogenorthese angewendet werden.

Das Korrelat an der Innenseite des Ellenbogens, die mediale Epikondylopathie, wird häufig als Golferellenbogen bezeichnet. Klinisch ähnelt sie dem Tennisellenbogen. Die Symptome sind jedoch über dem Epikondylus humeroulnaris an der Innenseite des Ellenbogens lokalisiert; mit Schmerzen, die in die Beugeseite des Unterarms ausstrahlen. Die Kombination aus wiederholt einwirkendem Valgusstress (Kräfte in Richtung der Gelenkachse von innen nach außen) auf den mittigen (medialen) Kapsel-Band-Sehnenkomplex sowie der repetitiven Bewegung von Handgelenkbeugung (Flexion) und Einwärtsdrehung (Pronation) – etwa beim Vorhand-Topspin – sorgen für die Symptome [Abb.2]. Die krankhaften Veränderungen finden sich am Ursprung der Beugemuskulatur von Unterarm und Hand. Die Therapie erfolgt analog zur lateralen Epikondylitis.

Auch hier kann die Anlage einer Handgelenkbandage sinnvoll sein.

Einwirkender Valgusstress (schwarze Linie) – und Extension des Handgelenks (Bewegung handrückenwärts) in der Ausholbewegung mit Übergang in Beugung (Flexion) und Einwärtsdrehung (Pronation) in der Schlagbewegung. Abb.2: Einwirkender Valgusstress (schwarze Linie) – und Extension des Handgelenks (Bewegung handrückenwärts) in der Ausholbewegung mit Übergang in Beugung (Flexion) und Einwärtsdrehung (Pronation) in der Schlagbewegung.

Ein weiteres Beschwerdebild des Ellenbogens kann ebenso durch ein verstärktes Stressmoment auf die Innenseite des Ellenbogens erklärt werden. Infolge extremer Bewegungsexkursionen beim Aufschlag oder Vorhandschlag kann es zu einer unphysiologischen Belastung des medialen Seitenband-Komplexes kommen, wodurch sich dieser verlängert. Das Zusammenspiel der wirkenden Kräfte am Ellenbogen ändert sich, was in einer Instabilität des Gelenks enden kann. Dieses Konzept wird als Valgusstress-Überlastungssyndrom beschrieben und äußert sich insbesondere durch Schmerzen in der späten Aushol- und Beschleunigungsphase des Aufschlags. Die Therapie der Wahl ist anfangs konservativ mit Physiotherapie und stabilisierenden Bandagen. Bei therapieresistenten Verläufen kann die operative Raffung bzw. Rekonstruktion des Bandes erfolgen.

Eine veränderte Aufschlagbewegung, stabilisierende muskelkräftigende Übungen der Ellenbogenmuskulatur oder Ellenbogenorthesen können als Prävention dienen.

Verletzungen der Schulter
Die tennisspezifische Überkopfbelastung (Aufschlag, Schmetterball) kann zur sogenannten Sportlerschulter führen. Die behandlungsbedürftigen Beschwerden im Bereich der Schulter werden bei jungen Leistungsspielern mit bis zu 24 Prozent und bei Spielern mittleren Alters mit bis zu 50 Prozent angegeben.[9]
 Die Symptomatik des Schmerzes und somit auch die Diagnose der Ursachen zeigen sich häufig komplex. Sie stellen sich oft als Kombination aus Instabilität der Schulter und Impingementsymptomatik (Einklemmung von Kapsel- oder Sehnenmaterial) dar.

Als häufigste Ursache der Instabilität werden Veränderungen der passiven Stabilisatoren (knöcherne Gelenkpartner, Gelenklippe, Kapsel mit den glenohumeralen Bändern) beschrieben. Als klassisches Merkmal wird eine im Seitenvergleich vermehrte Außenrotation vorgeführt (external rotation gain), die gleichzeitig mit einem Innenrotationsdefizit (glenohumeral internal rotation deficit) einhergeht. Diese vermehrte Außenrotationsbeweglichkeit ist einerseits Leistungsvoraussetzung, weil dadurch in der Ausholbewegung eine maximale Innenrotationsgeschwindigkeit und somit eine hohe Schlägerbeschleunigung und Ballgeschwindigkeit erreicht werden kann. Andererseits bedingt sie potenzielle Schädigungsmechanismen (SLAP-Läsion etc.).

Die korrekte Trainingssteuerung sowie krankengymnastische, stabilisierende, humeruskopfzentrierende Übungen wirken Schulterverletzungen entgegen.

Verletzungen der Wirbelsäule
Tennisassoziierte Beschwerden und Erkrankungen der Wirbelsäule sind häufig das Problem der hohen Dreh-, Streck- und Beugebewegungen des Rumpfes. Sie treten besonders beim Aufschlag auf. Dabei wirken die höchsten Belastungskräfte von allen Tennisschlägen. Die kinetischen Kräfte und der muskuläre Krafteintrag beginnen in den Füßen und Knien und verteilen sich von der unteren Extremität durch den Rumpf zu den Schultern und den Ellenbogen – bis sie zuletzt die Handgelenke, die Hände und schließlich den Schläger erreichen. Etwa 50 Prozent dieser totalen kinetischen Energie wird in der Bein-Hüfte-Rumpf-Region erzeugt. Unterbrechungen an einem Punkt während der Kraftverteilung können zu Verletzungen an der jeweiligen Stelle oder an einem folgenden Punkt in der Kette führen.

Eine effiziente Flexion der Knie und Körperstreckung während der Aufschlagbewegung führt zu einer niedrigeren Belastung der oberen Extremität, insbesondere der oben genannten Valgus-Belastung am Ellenbogen und der Belastung an der vorderen Schulterpartie. Muskelaufbauübungen für die relevanten Muskelgruppen helfen, die Kraftwirkung der kinetischen Energie zu erhalten und ein verletzungsfreies Spiel zu ermöglichen. Diese Übungsreihen beinhalten beispielsweise die Stärkung der Beinpartie zur Kraftgenerierung und Belastungsabsorption sowie Oberkörper-Rotationsübungen zur Stabilisierung der Schulterblätter mit begleitender Kontraktion der Schultern und Hände.

Die Kraftmomente können außerdem durch die Aufschlagsart beeinflusst werden. So zeigen Kickaufschläge (Topspinaufschläge) im Vergleich zu glatt oder als Slice geschlagenen Aufschlägen höhere Kraftmomente und bringen ein höheres Verletzungspotenzial mit sich.[10] Ein Zusammenhang mit dem Auftreten von Spondylolysen und/oder Spondylolisthesen sollte bei chronischen Rückenschmerzen schon in jungen Jahren bedacht und abgeklärt werden.[11] Bei Beschwerden kann eine veränderte taktische Spielausrichtung diskutiert werden.

Die asymmetrischen exzentrischen Kraftmomente der Wirbelsäulenmuskulatur und die vorwiegend konzentrischen Belastungen der Bauchmuskulatur können häufig zu muskulären Verletzungen des Rumpfes führen.[9] Funktionelle Adaptationsprozesse haben sekundär Imbalancen im Bereich der Rumpfmuskulatur zur Folge. Diese äußern sich insbesondere in Form einer ipsilateralen paravertebralen Muskelhypertrophie (Schlagarmseite).

Das sagt der Trainer: Gerald Marzenell (Deutscher Tennis Bund/TK GW Mannheim)

Frage: Hat sich über die Jahre der Stellenwert der Prophylaxe und Prävention von Tennisverletzungen im Training und während der Saisonvorbereitung geändert?
Gerald Marzenell: „Es hat sich sicher zum Positiven hin entwickelt. Immer mehr Sportlern wird die Wichtigkeit dieser Maßnahmen bewusst, auch um Verletzungen zu vermeiden. Allerdings muss man noch unterscheiden zwischen Leistungsbereich und Breitensport. Aktuell gilt: Je geringer die Spielstärke, desto weniger die Beschäftigung mit Prophylaxe und Prävention.“

Frage: Nimmt die Verletzungsprävention im Trainingsaufbau bei Tennisprofis und dem Nachwuchs einen anderen Stellenwert und Umfang ein als bei Freizeitspielern?
Marzenell: „Meine Aufgabe ist unter anderem, Spieler, Eltern und Heimtrainer von der Notwendigkeit zu überzeugen, um auch in diesem Bereich besser und umfangreicher zu arbeiten. Nach meinem Empfinden treffe ich dabei auf sehr viel Verständnis. Aber wie gesagt: Je besser und ambitionierter die Spieler, desto zugänglicher sind sie.“

Frage: Welche Ratschläge zur Prävention würden Sie Freizeitspielern geben?
Marzenell: „Zuerst einen Arzt/Physiotherapeuten des Vertrauens kontaktieren, um einen Ist-Zustand zu ermitteln. Dann gezielt die Defizite aufarbeiten; über einen längeren, geplanten Zeitraum – und die Stärken weiter pflegen. Und für die Trainer: Dass sie auf ‚Warm up’ und ‚Cool down’ achten, dass es nicht nur sporadisch ein paar Minuten durchgezogen wird.“

Über den Autor:
Dr. med. Tim Leschinger
 ist in der Unfallchirurgie/Orthopädie der Universitätsklinik Köln tätig. Seinen Forschungsschwerpunkt Schulter/Ellenbogen hat er im Cologne Center for Musculoskeletal Biomechanics – einer Kooperation der Kölner Universitätsklinik und der Deutschen Sporthochschule. Leschinger war viele Jahre Jugendkaderspieler des Tennis-Verbandes und gewann bei den Hochschulmeisterschaften im Tennis für die Universität Heidelberg Gold-, Silber- und Bronzemedaillen im Doppel-, Team- und Einzelwettbewerb.

Literatur

  1. Leschinger T, Schmidt-Wiethoff R, Dargel J. Tennis. In: Engelhardt M, ed. Sortverletzungen Diagnose, Mangement und Begleitmaßnahmen. München: Elsevier; 2016:655-62.
  2. Pluim BM, Staal JB, Windler GE, Jayanthi N. Tennis injuries: occurrence, aetiology, and prevention. British journal of sports medicine 2006;40:415-23; 10.1136/bjsm.2005.023184
  3. Tagliafico AS, Ameri P, Michaud J, Derchi LE, Sormani MP, Martinoli C. Wrist injuries in nonprofessional tennis players: relationships with different grips. The American journal of sports medicine 2009;37:760-7; 10.1177/0363546508328112
  4. Morris M, Jobe FW, Perry J, Pink M, Healy BS. Electromyographic analysis of elbow function in tennis players. The American journal of sports medicine 1989;17:241-7;
  5. Calfee RP, Patel A, DaSilva MF, Akelman E. Management of lateral epicondylitis: current concepts. The Journal of the American Academy of Orthopaedic Surgeons 2008;16:19-29;
  6. De Smedt T, de Jong A, Van Leemput W, Lieven D, Van Glabbeek F. Lateral epicondylitis in tennis: update on aetiology, biomechanics and treatment. British journal of sports medicine 2007;41:816-9; 10.1136/bjsm.2007.036723
  7. Hatch GF, 3rd, Pink MM, Mohr KJ, Sethi PM, Jobe FW. The effect of tennis racket grip size on forearm muscle firing patterns. The American journal of sports medicine 2006;34:1977-83; 10.1177/0363546506290185
  8. Stroede CL, Noble L, Walker HS. The effect of tennis racket string vibration dampers on racket handle vibrations and discomfort following impacts. Journal of sports sciences 1999;17:379-85;10.1080/026404199365894
  9. Perkins RH, Davis D. Musculoskeletal injuries in tennis. Physical medicine and rehabilitation clinics of North America 2006;17:609-31; 10.1016/j.pmr.2006.05.005
  10. Sheets AL, Abrams GD, Corazza S, Safran MR, Andriacchi TP. Kinematics differences between the flat, kick, and slice serves measured using a markerless motion capture method. Annals of biomedical engineering 2011;39:3011-20; 10.1007/s10439-011-0418-y
  11. Alyas F, Turner M, Connell D. MRI findings in the lumbar spines of asymptomatic, adolescent,elite tennis players. British journal of sports medicine 2007;41:836-41;
    discussion 41; 10.1136/bjsm.2007.037747.

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