Prävention

Sportverletzungen, eine zunehmend älter werdende Gesellschaft und zunehmende Adipositas machen Prävention zu einem wichtigen Arbeitsgebiet unserer Gesellschaft.

Regelmäßige körperliche Aktivität reduziert das Sterberisiko im Allgemeinen und auch im Speziellen, wenn man Erkrankungen wie die koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Darmkrebs, Adipositas und Diabetes mellitus betrachtet. Neben diesen positiven Effekten des Sports und körperlicher Aktivität muss jedoch auch auf das nicht unerhebliche Verletzungsrisiko für Elite- und Freizeitsportler hingewiesen werden. Ca. 10-15 % aller Behandlungen in einer Notfallaufnahme lassen sich auf Sportverletzungen zurückführen.
Das Verstehen der Verletzungsmechanismen spielt eine, wenn nicht die zentrale Rolle in der Verletzungsprävention.
Die Prävention im Umfeld des Sportes befasst sich vor allem mit der Vermeidung von Sportverletzungen (primäre Prävention) und der bestmöglichen Wiederherstellung nach Verletzungen (tertiäre Prävention). So ereignen sich z.B. fast 200.000 Kreuzbandverletzungen jährlich allein in den USA!
Die praktische Umsetzung und Integration von Präventionsprogrammen ist jedoch nur ungenügend erreicht.

Sportverletzungen auf die politische Agenda bringen

Inzwischen gibt es viele gute Präventionsprogramme, deren Evidenz auch wissenschaftlich gut belegt ist:
FIFA 11+
Stop-X
Get Set – Train Smarter APP

Daher ist es unser Ziel, die Prävention im Sport zu stärken! Das Komitee Prävention befasst sich hier umgehend mit den verschiedensten Projekten.

Fachzeitschrift

Sports Orthopaedics and Traumatology SOT

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Sportmedizinische Fortbildung und Qualitätssicherung in Klinik und Praxis

Gegründet: 1984
Sprache: Deutsch und Englisch


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