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Mit dem „Brett“ im Schnee: SNOWBOARDEN – ALPINES SURFEN

Snowboarden – eine im Vergleich zum Skifahren junge Sportart – ist inzwischen fest im Wintergeschehen etabliert und seit 1998 auch olympisch vertreten. Beim “alpinen Surfen” sind die Beine quer oder schräg zur Fahrtrichtung auf dem Board fixiert, dadurch entstehen sowohl typische Bewegungsmuster als auch typische Verletzungsmuster. Zum Start der kommenden Saison sollen hier die Entwicklung der Sportart, die körperlichen Ansprüche, Verletzungspotential und Prävention derselben beleuchtet werden.

Vom Trendsport zum Breitensport zum professionellen Randsport?

Es gibt einige Legenden über die Vorläufer der ersten Snowboards aus den unterschiedlichsten Ländern, angefangen beim „Monogleiter“ des Österreichers Toni Lenhardt (1900). Nicht zu bestreiten ist die Nähe zum Surfen und Skaten,  was dadurch unterstrichen wird, dass der erste „Snurfer“ als Schnee-Brett von dem amerikanischen Wellenreiter Sherman Poppen 1963 entwickelt und 1966 lizenziert wurde. Zeitgleich baute der damals noch Schüler und spätere Skateboardweltmeister  Tim Sims als Schulprojekt ein „Skiboard“, mit welchem er das skaten auf Schnee ermöglichte. In den 70er Jahren gingen mehrere Firmen mit steten Weiterentwicklungen in Hinsicht auf Material, Technik, Shape und Bindungssystemen in den Produktion. In den 80erJahren wurden erste Rennen in den USA abgehalten und erregten mediale Aufmerksamkeit, sodass bald darauf auch in unseren Breiten Wettkämpfe organisiert wurden (wie 1983 in Adelboden und 1985 in Südtirol bei der „ersten Europameisterschaft im Alpin Surfen“ .Die zunehmende Popularität und steigende Anzahl der aktiven Snowboarder führte 1990 zur Gründung der I.S.F.(In ternational Snowboard Federation), in welcher sich der Sport organisierte und mit der I.S.F.-Tour weltweit berühmt machte. Nicht nur die FIS und IOC wurden nun vermehrt auf den Sport aufmerksam, auch in der Sportindustrie war in den folgenden Jahren eine rasante Marktentwicklung und Produktionssteigerung zu bemerken.

Seit 1998 in Nagano ist Snowboarden mit 2 Disziplinen (Riesentorlauf und Halfpipe) auch in das olympische Winterprogramm eingezogen und erfreut sich seither einer grossen Beliebtheit beim Olympia-Publikum. Seit 2006 in Turin wurde auch das spektakuläre Snowboard-Cross (SBX) in die Olympiade integriert, 2014 kamen in Sotschi der Paralellslalom (PSL) und Slopestyle (SBS) hinzu, 2018 wurde der Paralellslalom durch Big Air ersetzt. In Beijing 2022 wird die Sportart mit 11 Bewerben vertreten sein:

 

Die Olympia-Disziplinen 2022:

  • Parallel-Riesenslalom (Männer/Frauen)
  • Snowboard Cross (Männer/Frauen)
  • Halfpipe (Männer/Frauen)
  • Slopestyle (Männer/Frauen)
  • Big Air (Männer/Frauen)
  • Mixed-Team Snowboardcross (erstmals)

Aufgrund der sehr unterschiedlichen körperlichen Anforderungen der einzelnen Disziplinen gelang es bisher nur wenigen Athleten, mehr als eine Medaille im Rahmen einer Olympiade zu erobern (so z.B. der Amerikanerin Jamie Anderson im Big Air und Slope Style der Damen).

 

Die einzelnen Disziplinen im Überblick:

Alpin Racing: Parallelslalom und Parallelriesentorlauf (Parallel Giant Slalom)

Beim Parallelslalom (PSL) fahren zwei Athleten einen parallelen Kurs von ca 20-25 Toren welche in ca 10-15m Abstand voneinander gesetzt werden. Die Kurslänge variiert etwa von 250-450 m mit einem ungefähren Höhenunterschied von 100m.

Im Gegensatz dazu werden beim Parallelriesentorlauf (PGS) die beiden Kurse mit grösserem Abstand voneinander (20-24m) über eine Kurslänge von 400-700m gesteckt, die Tore haben eine Distanz von etwa 25m und der gefahrene Höhenunterschied beträgt zwischen 120 und 200m.

Durchschnittliche Einzellaufzeiten im Weltcup betragen beim PSL und PGS von ca 35-40 Sekunden, auch beim Snowboard-Parallel-Athleten spielt neben Koordination und aerober und anaerober Ausdauer auch Kraft eine ausschlaggebende Rolle, um im Wettkampf überzeugen zu können.

Auch wenn hier weniger Stürze als bei den Freestylern zu beobachten sind dominieren im Alpin Racing wie in den anderen Snowboard-Disziplinen Verletzungen der oberen Extremität. Trotz der Hardboots der Alpin Racer finden sich selten auch Frakturen des Processus lateralis tali, welche durch Stauchungstraumen durch eine Sprunglandung am pronierten, dorsalextendierten Fuß verursacht werden können. Mit der Verbreitung des Snowboardsports war eine so deutliche Häufung dieser Fraktur zu beobachten, dass der Begriff “Snowboarders Ankle” geprägt wurde.

Eine nicht zu vernachlässigende Verletzungsgefahr bergen im Parallelriesentorlauf  und Parallelslalom die Torstangen, an denen es immer wieder zu Hand- und Fingerverletzungen, seltener auch zu Prellungen oder Platzwunden an Knie und Unterschenkel kommt.

Snowboardcross (SBX)

Snowboardcross oder Boardercross verbindet die Snowboarddisziplinen Freestyle und Racing miteinander. Es starten mindestens 4 Athleten nebeneinander gleichzeitig in einen 600-1300m langen Kurs mit diversen Herausforderungen wie Schanzen, Senken, Steilkurven, Absätzen etc in unterschiedlichen Neigungswinkeln. Die teilweise enge Strecke gepaart mit der Geschwindigkeit eines Wettrennens und den technischen Ansprüchen des Hindernisparcours machen Boardercross zu der wohl verletzungsträchtigsten Disziplin im Snowboardsports. In einer Analyse der Olympischen Spiele 2010 in Vacouver ging Snowboardcross gefährlichste olympische Wintersportart hervor. Etwa ein Drittel der Athleten erlitt eine Verletzung. Der überwiegende Anteil von akuten Verletzungen betrifft die Schulter und das Handgelenk, gefolgt von Läsionen an Knie, Sprunggelenk, Kopf und Wirbelsäule. An den erfolgreichsten Boarder-Cross-Athleten lässt sich beobachten, dass Körpergröße und -masse hier einen Wettkampfvorteil bedeuten und dass Krafttraining eine grosse Rolle spielt.

Freestyledisziplinen: Big Air, Halfpipe & Slope Style

 Die Freestyledisziplinen zeichnen sich als kreative Wettkampfart durch eine Vielzahl an gesprungenen Tricks aus. Diese könne grob in Grabs, Grinds, Flips und Spins unterteilt werden können.

Seit fast 20 Jahren finden internationale Wettbewerbe im Big Air statt, zunächst vorwiegend von männlichen Athleten betrieben wurde es 2018 in Pyeongchang in das olympische Programm aufgenommen und die Österreicherin Anna Gasser konnte den Bewerb mit Gold für sich entscheiden. Die Sportler versuchen hier bei einem einzelnen Sprung über eine hohe Absprungschanze möglichst viele Punkte von der Jury zu ergattern. Bewertet wird die Durchführung hinsichtlich Schwierigkeitsgrad, Style und Höhe sowie Sicherheit und Landung des Tricks.

Von manchen als Freestyle-Königsdisziplin bezeichnet wird de Halfpipe-bewerb. Die Sportler durchqueren eine ca 160m lange “Halbröhre” und absolvieren dabei durchschnittlich 5-6 akrobatische Sprünge über den oberen Rand “Coping” hinaus, welche durch eine Jury bewertet werden. Die olympischen Halfpipes sind ca 20m breit und etwa 7m hoch und werden “Superpipes” genannt.

Im Slopestyle müssen die Fahrer einen Freestyleparcours mit unterschiedlichen Hindernissen und Sprüngen durchqueren. Die Tricks werden nach dem gleichen Prinzip wie bei der Halfpipe-Disziplin von einer Jury nach Schwierigkeit, Sprungausführung, Höhe, Weite und Stil bepunktet.

Gefahren im Wettkampfsport:

Analysen der letzten olympischen Winterspiele haben gezeigt, dass Snowboardathleten im Vergleich zu anderen teilnehmenden Sportarten häufiger Verletzungen im Wettkampf erlitten. Die Verletzungshäufigkeit im Profisport wird von Torjussen mit 1,3 Verletzungen/1000 Läufe beschrieben, im Gegensatz zum Breitensport sind beim Profi mit bis zu 15% deutlich mehr Schädel-Hirn-Traumen zu beobachten.

In den Freestyle-Disziplinen sind Verletzungen der unteren Extremität häufiger als in den Race-Disziplinen zu beobachten. Den größten Anteil machen hier Bandläsionen am Sprunggelenk aus, gefolgt von Frakturen im Bereich von Sprunggelenk und Mittelfuss. Auch der Snowboarders Ankle – also die Fraktur des Processus lateralis tali – kommt bei den Freestylern durch das Tragen weicherer Boots und die Landung aus oft mehreren Metern Höhe häufiger vor. Jedoch sind auch in den Freestyle-Disziplinen Schulterverletzungen relativ häufig – in einer Analyse von Schulterverletzungen bei den olympischen Winterspielen 2018 wurde Snowboarden (Big Air & SlopeStyle) als der häufigste Verursacher für Schulterverletzungen delektierte.

Gefahrenpotential besteht hier vor allem durch die hohen Luftstände bei Sprüngen, zu enge Kurse oder zu dicht gesetzte Obstacles im Kurs (SBX) sowie wechselnde Pistenbedingungen. Bei der Gestaltung der Kurse, Schanzen und Parkours sollte verhindert werden, dass die Athleten als Statisten in einem publikumswirksamen Spektakel unverhältnismässigen Gefahren ausgesetzt werden. Eine adäquate medizinische Versorgung vor Ort sollte bei professionellen Wettkämpfen unbedingt gesichert sein.

 

 

Breitensport:

In der Literatur geht klar hervor, dass die Mehrheit der Verletzungen im Snowboardbreitensport die obere Extremität betreffen. Vor allem Jugendliche und Anfänger sind von handgelenksnahen Frakturen betroffen, welche am häufigsten bei einem Sturz nach vorne auftreten. Mit fortgeschrittenem Alter aber auch Können sind auch AC-Gelenkverletzungen, Schulterluxationen, Schlüsselbein- und Schulterblattbrüche zu beobachten. Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass Verletzungen der unteren Extremität im Laufe der Zeit abgenommen haben, was auch der Weiterentwicklung von den Bindungssystemen geschuldet sein kann.

Dennoch werden Distorsionen und Kapsel-Band-Verletzungen im Bereich des Kniegelenks vor allem im Freestyle deutlich häufiger registriert, als Verletzungen an Kopf und Stamm.

Durch die Entwicklung der Splitboards sind immer mehr Snowboarder auch ohne Liftunterstützung im Gelände unterwegs. Splitboards sind in  der Länge teilbare Snowboard, die über spezielle Bindungssysteme wie Tourenskis mit Steigfellen für den Aufstieg im Gelände genutzt werden können. Im Backcountry kommt es häufiger zu schweren Verletzungen, Polytraumata und auch Todesfällen. Abseits der präparierten Pisten muss nicht die Ausrüstung und der sichere Umgang damit stimmen, auch Kondition, Selbsteinschätzung, Lawinenberichte, Schneebedingungen etc. müssen beachtet werden. In nicht vertrauten Skigebieten sollte eine lokaler Guide unbedingt mit von der Partie sein.

Zunehmender Beliebtheit in den letzten Jahren erfreuen sich Snowparks mit permanent geshapeden Lines, Rails und Obstacles, an denen Snowboarder und Freestyle-Skier sich versuchen und trainieren können.

Training:

Im Hinblick auf das Training muss man im Snowboard unterscheiden zwischen den Rennsportarten und den Freestyledisziplinen, welche unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen.

In den Renndisziplinen sind ein hohes Mass an Grundlagenausdauer erforderlich, jedoch werden auch Kraft und Koordination benötigt.

In den Freestyldisziplinen fällt der Charakter des Wettrennens weg und Beweglichkeit, Wendigkeit, statisches und dynamisches Gleichgewicht sind Fähigkeiten, die im Wettkampf für von der Jury sorgen können.

Dennoch spielen sowohl für Athleten aus dem Racing als auch für Sportler aus dem Freestyledisziplinen Krafttraining in der Vorbereitung eine grosse Rolle.

Manche Snow-Parks bieten die Möglichkeit, Tricks an einem permanenten Landing Bag zu üben. Spünge auf einem an die Neigung des Hangs angepassten Luftkissen zu landen und auch auszufahren erweitert die Trainingsoptionen immens. Diese überdimensionalen Landing Bags sind seit Jahren fixer Bestandteil im Training vieler asiatischer Athleten, was sich auch deutlich in deren Medaillienspiegel und Erfolgen im internationalen Snowboard-Freestyle bemerkbar macht.

 

Ausrüstung & Prävention:

Gerade beim Anfänger steht die Verletzung des Handgelenks im Vordergrund, im Kindes- und Adoleszentenalter sind hier vergleichsweise mehr Epiphysenverletzungen zu beobachten. Da die allerersten Stunden auf einem Snowboard oft mit Stürzen einhergehen, empfiehlt sich für den Beginner neben der Begleitung und Falltraining durch einen Snowboardlehrer auch eine entsprechende Ausrüstung. Diese sollte auf jeden Fall Handschuhe mit Handgelenksschutz („Wrist Guards“), Rückenprotektor und Helm beinhalten, zusätzlich sind in bestimmten Situationen Crash Pants oder Knie- und Ellbogenschützer überlegenswert.

In einigen Ländern Europas besteht eine generelle Helmpflicht für Kinder bis 15 -+1 Jahr und wird zum Teil auch polizeilich  kontrolliert bzw. bei Nichteinhaltung bestraft.

Im Profi-Bereich hat sich in den letzten Jahren das MIPS-Helm System etabliert. Dieses Multi-Directional Impact Protection System ist von verschiedenen Herstellern am Markt erhältlich und zeichnet sich dadurch aus, dass die Innenschale über flexible Halterungen mit der EPS-Aussenschale so verbunden ist, dass im Falle eines Sturzes die beiden Schalen gegeneinander verschieben und Rotationkraft und Verletzungsgefahr für das Gehirn vermindert wird.

Für Freerider sind neben Kenntnissen über Verhalten im freien Gelände ein LVS-Gerät, Schaufel, Lawinensonde und -rucksack als obligat zu betrachten.

Durch eine an Können und Situation angepasste Ausrüstung und Verhalten können Verletzungen und Überlastungsschäden reduziert werden. Mit Geschwindiktkeit und Höhe steigen auch der Impact bei Stürzen und die Gefahr der Verletzung – besonders im professionellen Wettkampf sollte hier nicht die Steigerung im Mittelpunkt stehen sondern eine Balance zwischen coolen und spektakulären Events und der Sicherheit für den Sportler gewahrt werden.

Fotos: privat, Pixabay

Im Experteninterview:

Mag. Arnold Fauler
Sportwissenschafter, staatlich geprüfter Snowboardtrainer
Spartenleitung Snowboard an der Ski-Akademie Schladming
ÖSV Snowboard Nachwuchskoordinator Parallel

 

 

Wie hast Du die Entwicklung des Snowboardsports in den letzten Jahren wahrgenommen?

Insgesamt ist der Hype um den Snowboardsport etwas abgeflaut, vermutlich auch dadurch, dass die Freeski-Szene immer professioneller wird und für viele Jugendliche attraktiv ist. Die Anfragen in Snowboardschulen und Schulskikursen ist im Vergleich zum letzten Jahrzehnt gesunken. Auch als Teil des Ausbildungsteams für Snowboardfort- und weiterbildungen für Lehrer/innen stelle ich fest, dass der „Snowboardlehrernachwuchs“ eher rückläufig ist. Dahingegen wird der Snowboardsport im Wettbewerb immer spezialisierter und die sportmotorischen Anforderungen an die Athleten immer höher.

Snowboarden ist heute eher zu den Rand- als eine Trendsportart – aber eine mittlerweile sehr professionelle Randsportart im jeweiligen Metier!

Was ist die Standard-Sicherheitsausrüstung im Profisport?

Helm, Protektor und Handschuh!

Bei den Helmen werden zunehmen Fabrikate mit MIPS-Technologie verwendet. Bei den Handschuhen sind Wristguards im Profibereich nicht im Einsatz, jedoch müssen diese schnittsicher und stabil sein, um Fingerverletzungen zu vermindern sind oft eher Fäustlinge als Fingerlinge im Einsatz. Zum Teil wird die Ausstattung durch Crashpants (vor allem bei Freestylern) ergänzt.

Du bist seit vielen Jahren als Snowboardtrainer aktiv und auch selbst professionell gefahren – welche Verletzungen und Überlastungen sind für Dich typisch im Snowboardsport?

Klassische „kleine“ Verletzungen im Bereich obere Extremitäten wie Verstauchungen, ggf. Brüche, Schulterluxationen oder Schnittwunden am Knie können im Laufe einer professionellen Kariere mal vorkommen.

Bis auf eine Ausnahme habe ich in den letzten 9 Jahren, in denen ich hauptberuflich als Snowboard Race Trainer tätig war, keine einzige Kreuzbandverletzung beim Training oder Rennen miterlebt. In den anderen Disziplinen kommen Krankenhaus-Besuche der AthletInnen weit häufiger vor.

Hinsichtlich der Überlastungen habe ich den Eindruck, dass vor allem die Lendenwirbelsäule gefährdet ist, durch die Schlagbelastungen welche auf den vorgeneigten rotierten Körper einwirken  Schäden und Schmerzen verursachen können.

Welche Sportarten empfiehlst Du Deinen Athleten in der schneefreien Zeit?

Koordinative Herausforderungen, Krafttraining und alle Facetten des Ausdauertrainings! Grundlagenausdauer und Kraft sind essentiell, um die ganze Saison hindurch performen zu können. Um die spezielle “laterale” Fortbewegungsform ganzjährig zu trainieren bieten sich Sommerboardsportarten wie (River)surfen, Skateboarden, Wakeboarden oder Longboarden zB am Pump Track an.

Was sind Deine Aufgaben als Nachwuchsreferent im ÖSV Snowboard?

Wir versuchen für alle interessierten Snowboarder Wettkampf-Angebote zu schaffen, stimmen die Termine auch mit unseren Nachbarländern ab.

Ein Beispiel ist das Projekt von Snowboard Austria, Snowboard Germany und Snowboard Italien: der  „FIS-JUN-Cup“, eine professionelle internationale Nachwuchsrennserie in der die jungen Sportler die Möglichkeit haben, sich mit Gleichaltrigen über die Grenzen hinweg zu messen, um so auf Europacup- und FIS-Rennen vorbereitet werden können.

Unabhängig vom Wettbewerbsmodus versuchen wir Kinder für unsere Passion zu begeistern. Snowboarden ist ein facettenreicher schöner Sport, der auch schon für kleinere Kinder geeignet ist und den zu Erleben für Kinder eine grosse Bereicherung darstellt!


DIE AUTORIN

Dr. med. Stefanie Syré ist Fachärztin für Unfallchirurgie an der Klinik Diakonissen Schladming. Sie hat ihre Facharztausbildung in der Sportklinik Wien begonnen und an der Universitätsklinik Wien fortgesetzt, seit 2006 ist sie im Team der GOTS Österreich aktiv. Sie hat langjährige Erfahrung in der sportmedizinischen Athletenbetreuung bei Welt- und Europameisterschaften (Windsurfen, Kitesurfen, Klettern, Karate, European Maccabi Games) und die Ausbildung zur Klettertherapeutin absolviert. Von 2009 bis 2013 war Frau Dr. Syré Lektorin für Sportmedizin an der FH Technikum Wien, in ihrer Freizeit betreibt sie gemeinsam mit ihrer Familie Sport am Berg und in den Wellen.

 

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